Tinajo gehörte lange zu den Ländereien von Inaguaden, und erlangte seine
Unabhängigkeit als Gemeinde im Jahre 1802. Neben dem Hauptort Tinajo
gehören die Orte Casas del Islote, El Cuchillo, Casas de Guiguan, Mancha Blanca,
La Santa, La Vegueta, Tinguaton und Tajaste zur Gemeinde.
Die lebendige, langgestreckte Hauptstadt Tinajo ist Mittelpunkt einer
ausgedehnten Gemüseanbauregion. Außerdem steht hier die bekannte
Ringkampfarena Terrero. Interessant ist die Pfarrkirche San Roque vom
Ende des 18. Jahrhunderts. Dass sie von vorne dreischiffig wirkt, liegt an
der links angebauten Taufkapelle mit dem steinernen Taufbecken. In den
anschließenden Räumen werden die Prozessionsfiguren aufbewahrt, wie
beispielsweise der auf einem Esel reitende Santiago. Im Hauptschiff befindet
sich die fein geschnitzte Mudéjar-Decke, deren Felder blau und rot gefasst sind.
Auffallend an der teils vergoldeten, weiß gerahmten Hauptaltarwand ist das
Kruzifix des berühmten kanarischen Bildhauers Luján Pérez. Erwähnenswert
ist auch ein Marienbildnis seines Schülers Fernando Estévez.
 
 
 

 

 

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