Costa Teguise ist ein modernes, großzügig angelegtes Ferienzentrum auf der
Kanareninsel Lanzarote. Der Ort liegt etwa zehn Kilometer nordöstlich der Inselhauptstadt
Diese Anfang der 70er Jahre begonnene Retortenstadt wurde eigens für den Tourismus
an der Ostküste der Gemeinde Teguise aufgebaut. An dessen Entstehung war in den ersten
Jahren der bekannte kanarische Architekt und Umweltschützer César Manrique
entscheidend beteiligt. 1977 entwarf er die Garten- und Schwimmbadanlagen des Fünf-
Sterne-Hotels Melia Salinas, dessen Architekt Fernando Higueras war. Die weißen
Gebäude des neuen Ferienortes sollten im kanarischen Stil, mit grünen oder braunen
Fenstern, entstehen, und die Anzahl der Stockwerke war begrenzt. Es ist noch möglich
das von ihm als Feriendorf entworfene Pueblo Marinero mit seinen höchstens zweietagigen
Gebäuden in der Avenida de las Islas Canarias im Zentrum von Costa Teguise sehen.
An vielen Stellen hat sich das Bild gewandelt und viele große Hotels wurden errichtet.
An der Costa Teguise wohnen kaum Einheimische, dafür aber sehr viele Touristen.
Man gibt die Zahl der Einwohner mit 6.324 (Stand: 2008)[1] an. Es gibt lange
Einkaufsstraßen mit zahllosen Restaurants, Einkaufszentren und Autovermietungen. Ein
Stadtzentrum sucht man vergebens, dafür gibt es lange Strandpromenaden mit Biergärten
und Cafés. Alle Sandstrände wurden künstlich angelegt, darunter die Playa de los Charcos,
die Playa de las Cucharas, die Playa del Jablillo und die Playa Bastián. Windsurfer finden
hier optimale Bedingungen.
Öffentliche Busverbindungen zur Hauptstadt und ins Umland sind vorhanden. Das Straßennetz
ist gut ausgebaut. Einen eigenen Hafen besitzt Costa Teguise nicht.

 

 

 

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