Caleta de Famara ist ein kleines Fischerdorf auf der Nordwestseite der Kanareninsel Lanzarote
Der zur Gemeinde Teguise zählende Ort hat 837 Einwohner (Stand: 2008)[1].
Das Dorf ist durch seine einheimische Küche mit mehreren Fischrestaurants beliebt.
Fast nur die Hauptstraße ist befestigt, alles andere sind Sandpisten mit häufigen Verwehungen.
Direkt an der Küste wurde eine kleine Uferpromenade mit kleinem Hafenbecken gebaut.
Der bekannte Künstler und Umweltschützer Lanzarotes, César Manrique, verbrachte einen Teil
seiner Kindheit hier und ließ sich von der landschaftlich reizvollen Umgebung inspirieren.
Besonders wegen der nahegelegenen, etwa fünf Kilometer langen  Playa de Famara,
und des fast ständig wehenden Windes ist der Ort in Surferkreisen bekannt. Dieser längste
Strand Lanzarotes erstreckt sich in einer seichten Bucht. Nahe dem Dorf liegt das bei Ebbe
noch sichtbare Wrack eines Zementfrachters, der 1982 in der Bucht auf Grund lief. Hinter
dem Strand bauten Skandinavier in den 1970er Jahren die Urbanisación Casas de Famara,
eine frühe Ferienhaussiedlung mit halbrunden Bungalows, die weit ab vom eigentlichen
Dorf Caleta de Famara erbaut wurde. Einheimische nennen diese Häuser respektlos
"Ziegenställe". Nur wenige Meter weiter ins Inland erhebt sich der Risco de Famara, eine
Steilküste, deren höchster Punkt mit dem Las Peñas del Chache 671 Meter erreicht.

 

 

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