Nur 1-2 Kilometer trennen die Insel La Graciosa von Lanzrote und nur 20 Minuten
braucht das Boot, das im Hafen von Orzola ablegt, bis es in Caleta del Sebo ankommt.
Aber Vorsicht: Die Fahrt kann zu einem kleinen Abenteuer werden, denn an der
Nordspitze Lanzarotes wird das Boot durch gewaltige Wellen durchgeschaukelt.
 
Da La Graciosa keine natürlichen Wasserquellen aufweist, blieb die Insel auch
nach der Eroberung der Kanaren vorerst unbewohnt. Somit bildete die Insel ein
perfektes Versteckt für Piraten. Die Besiedlung der Insel begann erst im Jahre 1876.
Der Ausweitung touristischer Einrichtungen wurde bislang ein Riegel vorgeschoben,
fehlende Süßwasservorräte und die Ernennung der Insel zu einem Naturpark machen
dies nämlich unmöglich. Aus diesem Grund geht es auf La Graciosa noch sehr beschaulich zu.
Es existiert nur eine minimale touristische Infrastruktur.
 
Besonderes Juwel der Insel sind die Strände. Von Caleta aus in westlicher Richtung
gelangt man zum Hausstrand der Bewohner, der Punta Corrales.
Hinter der Punta Corrales zieht sich ein breiter Sandstreifen entlang der Küste, die
Bahía de Salado, eine riesige Sanddüne, die das schwarze Lavagestein überdeckt
. Zwischen den in der Sonne glänzenden Salzkrusten finden sich zahlreiche Korallenstückchen.
Diese einmalige Farbenpracht macht den Strand zum schönsten Fleck auf La Graciosa.
An der Ostküste von La Graciosa existieren noch zwei weitere Strände, von denen ist vor
allem die Playa de las Conchas erwähnenswert: Weißer Sand, aber leider eine tückische See,
die das Baden gefährlich macht.
Weiter südlich liegt die Caleta del Burro, die Eselsbucht. Sie reicht in Ihrer Schönheit
nicht ganz an die Playa de las Conchas heran. Einsamkeit und Erholung findet man
hier aber ebenso wie an vielen anderen Orten der Insel.
 
 

 

 

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